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Von Lieblingsautoren, gerissenen Hosennahten und Google-Suchverläufen …

Zu Gast hat Jenny heute:

Kate Franklin erschafft seit 2015 romantische Geschichten – mal mehr und mal weniger prickelnd.
Sie selbst beschreibt sich als ein wenig verrückt-chaotisch’. Besonders schön an ihren Büchern ist,
dass die Protagonisten dem wahren Leben entsprungen sein könnten.
Ihr Motto lautet ‘Weil schreiben Liebe ist’ – aber wer versteckt sich denn hinter dem Pseudonym?
Ich hab da mal ein paar Fragen für euch gestellt:
Frage:
Fließen bei dir auch Charaktereigenschaften von dir selbst in deine Protagonisten ein?
Antwort: Es wäre gelogen, wenn ich das jetzt verneinen würde. Tatsächlich kann ich es
kaum verhindern, dass meine Charaktere gewisse Eigenheiten, Vorlieben oder Abneigungen
von mir aufs Auge gedrückt bekommen. Emma aus „Herz über Kopf“ zum Beispiel liebt es,
zu fotografieren – das hat sie von mir. Ivy, die Hochzeitsplanerin aus „Wedding Wishes“ hat
eine Schwäche für Ingwerkekse – die ist auch von mir … Auch Louisa aus „Right beside
You“ ist wie ich ein kreativer Kopf. Aber das sind oftmals nur Kleinigkeiten, im Großen und
Ganzen versuche ich schon, meinen Protagonisten ganz eigenen Persönlichkeiten zu
schaffen.
 
Frage:
Wie kommst du auf deine Ideen?
Antwort: Meine Lieblingsfrage
Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung, WOHER
genau sie kommen. Die Ideen sind meistens einfach da. Seit ich mit dem
Schreiben vor über 5 Jahren begonnen habe, steht mein Hirn quasi nie still.
Es arbeitet ständig und ist empfänglich für allerlei Plot-Ideen. Mal sind das
Lied- oder Filmsequenzen. Mal ein Foto. Mal ein Gespräch mit Freunden, das
mich inspiriert. Oftmals sind aber die Charaktere einfach von jetzt auf gleich
in meinem Kopf (Gott, das klingt echt spooky) und diskutieren, streiten oder
was auch immer und daraus entstehen dann Geschichten.
 
Frage:
Du bist natürlich nicht nur Autorin sondern auch Leserin. Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?
Antwort: Die EINE Lieblingsautorin habe ich nicht. Aktuell komme ich leider viel zu selten
zum Lesen, aber es gab Zeiten, da habe ich Bücher nur so inhaliert. Natürlich habe ich die
Harry-Potter-Bücher alle gelesen, genauso wie Twilight (schmacht), Liebesromane schon
immer, Krimis und ja, natürlich habe ich auch Fifty Shades of Grey gelesen
Aber ich
könnte mich nie auf eine Autorin / oder einen Autor festlegen, dazu gibt es
viel zu viele gute Geschichten.
 
Frage:
Wie entstehen deine Figuren?
Antwort: Wie schon beschrieben, entspringen die mal eben so meiner Fantasie. Sie sind
einfach da, erzählen mir ihre Geschichten und ich forme den Rest drumherum. Das passiert
inzwischen irgendwie ganz automatisch. Ich überlege mir, wie sie aussehen, woher sie
kommen, welchen Background sie haben, was sie erlebt haben und auf welche Reise ich sie
schicken möchte. Das macht unheimlich viel Spaß.
 
Frage:
Was ist das Lustigste, das dir jemals passiert ist?
Antwort: Oh, da müsste ich jetzt tief in der Erinnerungskiste kramen
Es sind eher
kleine Peinlichkeiten, über die ich später dann lachen kann, zB mit dem
Absatz im Kopfsteinpflaster steckenbleiben und ohne Schuhe über die
Straße gehen oder eine aufgerissene Hosennaht … die Klassiker eben.
 
Frage:
Wie sieht dein Google-Suchverlauf aus?
Antwort: Och, im Moment ist der wirklich ganz harmlos. Ich suche nach
Wolkenformationen, Wetter im Allgemeinen, recherchiere viel über die Sehenswürdigkeiten
von Dresden. Aber als ich einen Ausflug ins Military Romance gewagt habe, war auch der
Suchverlauf entsprechend gewagt 😛
 
Frage:
Was wissen deine Leser noch nicht über dich?
Antwort: Gute Frage …
 
Frage:
Was war dein emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?
Antwort: Das Schreiben ist für immer mit sehr viel Emotionen verbunden. Ich bin von Haus
aus ein sehr gefühlsbetonter Mensch und schreibe nach der Devise „ganz oder gar nicht“,
also ich bin mit all meinen Gefühlen in meinen Geschichten drin und erlebe sie sozusagen
mit. Sehr gelitten habe ich allerdings bei der Schlüsselszene in „Right beside You“.
 
Frage:
Beschreibe dich mit einem Wort
Antwort: liebenswertlustigemotionalchaotischromantischverrücktauthentisch (das ist ein
Wort 😛 )
 
Frage:
Was findest du besser: Weihnachten oder Geburtstag?
Antwort: Ich mag beides.
 
Frage:
Was macht für dich ein gutes Buch aus?
Antwort: Ein gutes Buch ist für mich ein klassischer Pageturner, eines, das ich nicht aus
der Hand legen kann, eines bei dem ich 25 mal „nur noch dieses eine Kapitel“ lesen will und
dann die Nacht vorbei ist.
 
Frage:
Wie schaffst du es neben deinem ‘normalen’ Brotjob, der Familie, Haushalt und Co noch zu
schreiben?
Antwort: Ganz ehrlich? Manchmal frage ich mich das auch
Es ist tatsächlich ein
Drahtseilakt, allem gerecht zu werden. Seit dem ersten Lockdown im
Frühjahr letzten Jahres schreibe ich morgens, bevor der „eigentliche“ Alltag
startet, oftmals schon eine Stunde. In der Regel komme ich tagsüber nur
selten dazu, abends fehlt mir der Elan. Aber früh ist der kreative Part in
meinem Kopf noch frisch und ich habe mich dran gewöhnt. Damit gelingt es
mir ganz gut, neben dem normalen Leben noch das eine oder andere Buch zu
schreiben.

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