6 Tipps, wie du kreative Buchfotos für Social Media aufnehmen kannst

6 Tipps, wie du kreative Buchfotos für Social Media aufnehmen kannst

Ein einheitlicher Feed auf Instagram wirkt nicht nur viel ansprechender, sondern sorgt auch für einen Wiedererkennungswert. Kreative Fotoideen für Bookstagram umzusetzen, die zu deinem Markenzeichen werden, ist gar nicht mal so schwer. In diesem Gastartikel von Autorin und Fotografin April Wynter, erfährst du, wie du mit einfachen Mitteln bessere Fotos für deine Social Media Kanäle aufnimmst.

Brauche ich eine teure Kamera, um gute Fotos aufnehmen zu können?

Nicht die Kamera macht das Foto, sondern du. Ein guter Fotograf kann auch mit schlechtem Equipment gute Ergebnisse erzielen. In der Regel reicht dein Handy für den Anfang aus und du brauchst auch erstmal keine teuren Studioleuchten.

Fotografie heißt „Malen mit Licht“. Das wichtigste Element, das du für deine Fotos brauchst, ist also Licht. Ich arbeite gerne mit natürlichem Licht. Wenn draußen die Sonne scheint, wirkt mein Bücherzimmer gleich viel heller und freundlicher, sodass die Fotos einen ganz anderen Flair bekommen, wie wenn ich an einem verregnetem Tag Fotos aufnehmen will oder mich gar im Dunkeln vors Bücherregal stelle.

Nimm deine Bilder am besten bei Tageslicht auf. Dazu musst du die Bücher nicht in das Sonnenlicht legen. Es reicht aus, wenn die Sonne die Umgebung aufhellt. Spiele mit der Lichtquelle und teste aus, ob du die Sonne lieber im Rücken hast oder du gekonnt mit Gegenlicht spielen willst.

Wenn dir dein Handy und natürliches Licht nicht mehr ausreichen

Gerade im Winter wird das schwindende Umgebungslicht zur Herausforderung, sodass oft an Wochenenden Bilder vorproduziert werden müssen. Solltest du dir eine Studiolampe zulegen wollen, um flexibler Fotos aufnehmen zu können, reicht ein einfaches Ringlicht, das sich auch praktisch für Meetings eignet. Nach oben hin gibt es für das Equipment keine Grenzen.

Möchtest du eine Kamera nutzen, die mehr kann als dein Handy, kann ich dir folgende Tipps mit auf den Weg geben: Eine Spiegelreflexkamera mit Kit-Objektiv macht nicht unbedingt bessere Bilder. Das Objektiv ist wichtiger als die Kamera. Achte darauf, dass du ein möglichst lichtstarkes Objektiv für Makroaufnahmen bekommst. Sind all diese Fachbegriffe noch unbekannt für dich, kann sich die Anschaffung einer Kompakt- oder Bridgekamera als bessere Wahl herausstellen, da diese weniger technisches Verständnis erfordern und oft Motivprogramme enthalten. Ich nehme meine Buchfotos nicht mit der Spiegelreflexkamera auf, sondern nutze meine Bridge, da ich sie direkt mit dem Handy koppeln kann. Auf meinem Handy sehe ich, was die Kamera aufnimmt, sodass Fotos von mir selbst alleine aufnehmen kann. Ich kann Model und Fotografin in einem sein.

Den eigenen Stil finden

Damit du einen Wiedererkennungswert schaffst, solltest du mit der Zeit deinen eigenen Stil finden. Achte auf wiederkehrende Farben und Elemente auf deinen Fotos. Manche Feeds sind sehr hell gehalten, mit wenig Deko, sodass sie eine gewisse Ruhe ausstrahlen und zum Wohlfühlen einladen. Andere Feeds sind mit Deko überladen, sodass die bunte Vielfalt und Kreativität auf den Fotos rüberkommt. Überlege dir, welche Zielgruppe du ansprechen möchtest (werden eher fröhliche Liebesromane vorgestellt, New Aduld Bücher in Pastelltönen oder düstere Fantasyromane?) und arbeite auf einen passenden Stil hin.

Soll ich Drinnen oder Draußen Bilder von meinen Büchern machen?

Das hängt ganz von deinem persönlichem Geschmack und den Gegebenheiten vor Ort ab. Hast du eine besonders schön eingerichtete Wohnung, in der du gut Fotos aufnehmen kannst? Wohnst du am Rande eines Waldes, der zum Träumen und Abschalten einlädt?

Wenn nichts von alldem vorhanden ist, kannst du auch Fotokulissen inszenieren. In Bastelläden oder Online gibt es Fotountergründe, die vor allem für die Foodfotografie genutzt werden. Schau dich in Dekoläden nach Blumen, Gräsern, Steinen und weiteren Dekogegenständen um, die du für deine Fotos nutzen kannst. Bewahre alles in einer Kiste auf, die du zum Fotografieren rausholst und arrangiere die Bilder entsprechend.

Wie baue ich das Bild für gute Buchfotos auf?

In der Fotografie gibt es einfache Regeln, die ein Bild besser machen, ohne, dass du dich mit den Einstellungen deiner Kamera auskennen musst. Setze die Regeln um oder breche sie gekonnt.

  • Zwei-Drittel-Regelung

Das Buch liegt mittig im Bild? Wie langweilig! Orientiere dich an der Zwei-Drittel-Regelung und platziere das Buch entweder im unteren Drittel des Bildes oder im oberen.

  • Natürliche Rahmen

Lenke den Blick der betrachtenden Person durch natürliche Rahmen. Lege Deko entsprechend an den Bildrand, um den Blick auf dem Buch gefangen zu halten.

  • Perspektive

Ein Flatlay (Bild von oben auf das Buch) kann spannend sein, wirkt aber auf Dauer langweilig. Teste einmal aus, das Buch aufzustellen, von der Seite zu fotografieren und variiere für deine Fotos in der Perspektive.

  • Verleihe dem Bild Tiefe

Wenn das Buch zusammen mit der Deko auf einer Höhe liegt, wirkt das Bild sehr flach. Teilst du die Dekogegenstände auf den Hintergrund und den Vordergrund auf oder hältst sie vielleicht direkt vor die Kamera zum Einrahmen, erhält das Bild Tiefe. Wenn der Vorder- oder Hintergrund verschwimmt, sodass sich das Buch davon abhebt, sprechen wir übrigens von Tiefenschärfe.

Lass dich zu Fotoideen inspirieren

Dir fehlt noch das richtige Auge für einen spannenden Bildaufbau? Mach dir keinen Kopf und lerne von anderen. Schau dir unter dem Hashtag #Bookstagram Bilder anderer Büchermenschen an und speichere dir in einem Ordner Inspirationsbilder. Vor deiner eigenen Fotosession kannst du dir die Bilder als Inspiration ansehen, um ein Gefühl für den Aufbau und neue Ideen zu bekommen.

Aber Achtung: Stelle bitte keine Bilder 1:1 nach. Niemand mag es, wenn Ideen geklaut werden. Wenn du merkst, dass deine Idee zu nah an deinem Vorbild dran ist, variiere im Bildaufbau, der Perspektive, mit der Deko oder der Tiefe. Im Zweifelsfall frag beim Urheber des Bildes nach. Manchmal freuen sich Menschen, wenn ihr Bild zu weiteren Ideen inspiriert hat und haben gegen Verlinkung ihres Accounts nichts dagegen.

Viel Spaß bei der Umsetzung

Ich hoffe, die einfachen Tipps für bessere Buchfotos helfen dir weiter, auch ohne teures Equipment deine Fotoideen für Bookstagram umzusetzen. In meinem Roman Nach oben führt auch ein Weg hinab, erhält die Protagonistin Maddy jede Menge Fototipps von ihrem Großvater. Ihre Erkenntnisse hält sie auf einem Fotospickzettel fest, den du beim Kauf der Buchbox von Nach oben führt auch ein Weg hinab als A6 Karte erhältst.

Über die Autorin

April Wynter schreibt Jugend- und Fantasyromane, hat sich nach ihrer Weltreise im Onlinemarketing Bereich selbstständig gemacht und bietet als Spiegelwelt Fotografie Fotoshootings und -kurse an.

www.april-wynter.de | www.spiegelwelt-fotografie.de

Anleitung: Instagram Story Sticker

Wie du eigene Sticker in deiner Instagram Story verwendest

Instagram Storys machen Spaß und erhöhen gleichzeitig die Reichweite. Optimale Voraussetzungen also, um sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

Um deine Story individuell auf dich abzustimmen, kannst du eigene Story Sticker benutzen. Wir haben für dich einige Kollektionen zusammengestellt.

Außerdem gibt es am Ende dieses Beitrags noch eine kleine Überraschung 😉

Der Einsatz ist auch gar nicht so schwierig, wie es sich am Anfang anhören mag. Aus diesem Grund hier eine Anleitung, wie du deine Instagram Sticker in deiner Story einfügen kannst:

Suche im AppStore nach „Unzip“ und lade die kostenlose App herunter.
Die App ist für iOS und Android verfügbar.

Lade die Lieblingsautor Story Sticker in unserem Shop herunter und speichere sie als ZIP Datei auf deinem Handy. (Oder entpacke sie auf deinem Computer und speichere die .PNG Dateien auf deinem Handy)

Entzippe die Dateien mit der Unzip App auf deinem Handy in deine Galerie.


Für iOS
1. Erstelle wie gewohnt eine Insta Story.
2. Gehe nun in deine Foto App und suche den gewünschten Sticker raus.
3. Tippe unten links auf das Teilen-Symbol und dann auf „Foto kopieren“.
4. Gehe zurück zu Instagram. Unten links erscheint der kopierte Sticker.
Füge den Sticker hinzu und platziere ihn dort, wo du ihn haben möchtest.
Taucht der Sticker nicht auf, kannst du ihn einfach wie einen kopierten Text einfügen. Gehe dazu auf „Aa“, tippe kurz und klicke auf „Einsetzen“.
5. Größe und Ausrichtung des Stickers kannst du selbst regulieren, indem du ihn mit zwei Fingern größer oder kleiner ziehst, drehst oder mit einem kurzen Tipp spiegelst.
6. Den Vorgang kannst du beliebig oft wiederholen

Für Android
1. Lade dir die kostenlose App „SwiftKey Tastatur“ herunter. Füge die SwiftKey 2. deiner normalen Tastatur hinzu.
3. Gehe nun zu Instagram und nimm deine Story ganz normal auf.
4. Tippe auf „Aa“, als würdest du einen Text hinzufügen wollen.
5. Wähle die SwiftKey Tastatur aus und tippe links unten auf das Emoji Icon.
6. Tippe dann auf das Pin Icon rechts unten und dann rechts oben auf das Kamera Icon. Wähle nun den gewünschten Sticker aus deiner Galerie aus und füge ihn deiner Story hinzu.
7. Auch hier kannst Du so viele Sticker, wie Du magst, hinzufügen.