Autoreninterview: Elsa Stern

Wen hat Jenny heute wohl zu Gast:

 

Schon von klein auf hat Elsa gerne geschrieben. Was mit einem Kochbuch mit vier Jahren begann hat nun zu dem Buch ‘Liebe, Männer, Eierlikör und andere Katastrophen’ geführt. Dazwischen gab es viel Liebeslyrik, Fanfictions und später veröffentlichte Kurzgeschichten und Kolumnen. Doch nicht nur ihre Schreiberfolge sind vielfältig, sondern auch die Orte, an denen sie geschrieben hat: England, Amerika und schlussendlich doch wieder Salzburg. Dort lebt sie auch heute noch mit ihrer Tochter und geht einem Brotberuf nach. Doch die Liebe zum Schreiben wird sie auch weiterhin begleiten.

Frage: Aktuell konntest du mit deinem Roman ‘Liebe, Männer, Eierlikör und andere Katastrophen’ schon Erfolge sammeln. Was steht als nächstes auf dem Plan? Arbeitest du gerade an einer neuen Geschichte?

Antwort: Danke erst mal für das Interview und die Möglichkeit mich vorzustellen! Der Plan für 2021 ist tatsächlich sehr vollgepackt. Ich habe vier Manuskripte in den Startlöchern und hoffe, dass zeitlich alles so klappt, wie ich mir das wünsche, damit sie auch alle vier dieses Jahr veröffentlicht werden. Darunter ist erst mal auch eine Neuauflage von „Liebe, Männer, Eierlikör … und andere Katastrophen“, im Sommer möchte ich gerne den zweiten Teil „Liebe, Männer, Eierlikör … und noch mehr Katastrophen“ auf den Markt bringen und im Spätherbst soll es dieses Jahr dann auch eine Weihnachtsgeschichte über das Sternderl geben. Außerdem habe ich in den letzten Monaten „zum Ausgleich“ ein Buch in einem ganz anderen Genre geschrieben, das allerdings unter einem geschlossenen Pseudonym veröffentlicht wird. Das ist mehr oder weniger ein kleines „Experiment“ und wird mein erster Alleingang im SP sein. Es dient v.a. dazu, die Abläufe gut zu kennen, bevor ich mich an die Veröffentlichung der Elsa Bücher im SP wage.

 

Frage: Dein Pseudonym ist gleichzeitig der Name deiner Protagonistin. Wie kam es dazu?

Antwort: Die Frage bekomme ich öfter mal gestellt. Ja, ich gebe zu, das kann ein wenig verwirren, was aber keine Absicht ist. Mittlerweile schreibe ich seit 15 Jahren unter dem Pseudonym Elsa Stern. Das Ganze begann aber eigentlich damit, dass ich selber auf einer Singleplattform ein paar Erlebnisse der anderen Art hatte und diese irgendwie aufarbeiten musste. Deswegen habe ich angefangen im Internet zu bloggen, wollte aber aus diversen Gründen nicht meinen richtigen Namen unter den Blog setzen und schrieb dann eben unter dem Pseudonym Elsa Stern über mich als Elsa Stern. Nach und nach hat sich dann mein Privatleben aber beruhigt und ich habe mir immer mehr Geschichten einfach ausgedacht und so ist aus der Elsa Stern im Blog dann eine eigenständige Figur entstanden, die ihr ganz eigenes Leben führt, das mit meinem nichts mehr zu tun hat. Allerdings war der Blog bzw. später dann auch die wöchentliche Kolumne, die ich in einer österreichischen Zeitschrift geschrieben habe, relativ erfolgreich und viele Leserinnen kannten „mich“ dann schon unter dem Namen Elsa Stern, deswegen wollte ich das Pseudonym nicht aufgeben. Die Figur der Elsa selbst anders zu nennen, brachte ich aber auch nicht übers Herz. Mittlerweile ist es so, dass ich das Sternderl mehr wie eine kleine Schwester von mir sehe, auf die man immer aufpassen muss und vor der man seinen Eierlikör verstecken muss. 😉

 

Frage: Fließen bei dir auch Charaktereigenschaften von dir selbst in deine Protagonisten ein?

Antwort: Das schließt wunderbar an die vorherige Frage an 😊 Nachdem ich ganz zu Beginn über mich selber geschrieben habe, gibt es auf jeden Fall ein paar Charaktereigenschaften, die ich mit Elsa teile. Ich bin oft auch extrem schusselig unterwegs, „zerdenke“ sehr viel und das eine oder andere Fettnäpfchen, in das Elsa tappst, könnte so oder ähnlich auch mir selber passieren. Andererseits ist es aber auch so, dass ich versuche, mir ein paar der Eigenschaften, die Elsa hat, abzuschauen. Sie nimmt das Leben und die Probleme, die sie hat, nicht so ernst sondern eher mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor und Sarkasmus und ist im Grunde auch immer optimistisch, das sind z.B. zwei Eigenschaften, die bei mir selber noch ausbaufähig sind. Also manchmal, wenn mich ein Problemchen zwickt, dann setze ich mich tatsächlich hin und überlege, was die Elsa in so einer Situation wohl machen würde.

Es gibt aber auch Bereiche, da sind wir völlig konträr. Ich bekomme beispielsweise seit dem Erscheinen des Buches von allen möglichen Bekannten und Freunden ständig Eierlikör geschenkt, den ich selber aber gar nicht soooo gerne trinke.

 

Frage: Wie gehst du mit negativer Kritik um? 

Antwort: Ich hatte bis jetzt das Glück, dass ich mir darum nicht so viel Gedanken machen musste, aber natürlich war die „Angst vor Verriss“ da, vor allem beim ersten Buch, da man ja nicht weiß, wie die Leser darauf reagieren. Mir selber helfen die folgenden Überlegungen:

 

  1. Jeder hat einen anderen Geschmack und jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. So wie mir nicht alles gefällt, was andere toll finden, mag auch nicht jeder das, was ich toll finde. Mein Anspruch bei meinem Roman war, dass ich etwas schreibe, was ich selber gerne lesen möchte und so wie das Buch im Endeffekt geworden ist, war es für mich genau richtig. Ich war beim Schreiben also selber meine Zielgruppe. Dass das dann nicht jeder genauso toll findet wie ich, ist einfach ein Fakt. Man kann es nicht allen Recht machen, aber ich bin stolz auf mein Buch. Ich hätte es auch anders schreiben können, so dass es vielleicht mehr „markttauglich“ ist, aber dann könnte ich auch nicht zu 100% voll und ganz dahinterstehen.

 

  1. Ich weiß, dass mein Buch Ecken und Kanten hat, an denen sich einige Leserinnen stoßen werden. Das fängt bei der Sprache an, die bewusst österreichisch klingt und auch österreichische Ausdrücke enthält, und hört beim Humor auf, den nicht jeder mag. Andererseits sind es aber genau diese Ecken und Kanten, die ein gewisses Alleinstellungsmerkmal darstellen, auf das ich nicht verzichten möchte und ich habe auch gemerkt, dass es genau das ist, was viele Leser so toll an dem Buch finden, dass es eben mal ein wenig „anders“ ist.

 

  1. Bei Kritik kommt es immer auch darauf an, was man damit anfängt oder anfangen kann. Von konstruktiver Kritik kann man lernen oder sie auch abhaken unter dem Motto „Let’s agree to disagree“. Bei meiner Lovelybooks Leserunde z.B. war das Echo durchwegs sehr positiv, ein paar Details wurden aber von mehreren Leserinnen angesprochen, die ich selbst beim Schreiben gar nicht auf dem Schirm hatte und an denen ich bei der Neuauflage arbeiten kann. Andere Kritik, die sich nicht auf den Inhalt des Buches selbst bezieht oder überhaupt einfach nur eine nicht begründete Meinung ist, nehme ich mir weder zu Herzen noch ernst.

 

Frage: Nie wieder schreiben oder nie wieder lesen?

Antwort: Die Frage ist ja mal so richtig gemein! Spontan hätte ich wahrscheinlich gesagt… nie wieder schreiben. Einfach aus dem Grund, weil Lesen für mich ein Grundbedürfnis ist und weil ich zu neugierig und wissensdurstig bin, um auf die Gedanken und das Wissen anderer verzichten zu wollen. Ich meine, stell dir bloß mal vor, du hast Schnupfen und Ausschlag und könntest nicht bei Dr. Google „nachlesen“, was da zu tun ist… Andererseits ist Schreiben für mich Kommunikation und hatte für mich auch lange eine therapeutische Komponente. Es ist also wirklich eine ziemlich schwierige Frage. Kann ich mir nicht lieber den linken Arm abhacken lassen?

 

Frage: Mit welchem Buch hat deine Leidenschaft fürs Lesen begonnen?

Antwort: Ich möchte an der Stelle gerne meinen Eltern die Schuld für meine Leseleidenschaft geben. Sie haben mir als Kind immer vor dem Einschlafen vorgelesen. Mit fünf Jahren habe ich mir das Lesen dann selbst beigebracht, weil ich nicht mehr abhängig davon sein wollte, ob meine Eltern Zeit zum Vorlesen haben. Eins der ersten Bücher, das ich selbst gelesen habe, war „Pipi Langstrumpf“ – eine Figur, die ich nach wie vor liebe und die auch Vorbild war, als ich mir meine Haare rot gefärbt habe. Sehr viel später hat ein Buch dann aber meinen gesamten Lebensplan über den Haufen geworfen. Das war Harry Potter und diese Reihe war dafür verantwortlich, dass ich zwei Wochen vor der Inskription fürs Studium noch mal von Jura auf Germanistik und Anglistik umgestiegen bin (was ich bis heute auch nicht bereut habe).

 

Frage: Magst du bookish merch? Falls ja: Welcher ist dein liebster?

Antwort: Ich muss zugeben, dass ich nie die Leserin war, die ihr Bücherregal nach Farben sortiert hat oder es besonders dekoriert hat, obwohl ich das total schön finde und die „Shelfies“ immer bewundere! In meinen Bücherregalen herrscht das geordnete Chaos, was aber nur daran liegt, dass ich zu wenig Regal habe und nicht etwa daran, dass ich zu viele Bücher hätte!  Bookish Merch wurde bei mir also eigentlich erst Thema, als mein eigenes Buch erschienen ist, weil ich gemerkt habe, wie viel Spaß es mir macht, Postkarten, Lesezeichen und andere Goodies zu designen. Mein liebster Merch sind Buchbeutel und Taschen oder doch Postkarten… oder Kerzen? Hmmm… 😉

 

Frage: Beschreibe dich mit einem Wort:

Antwort: Anders. Ich habe schon öfter mal das Feedback von Lesern bekommen, dass sie sich mich ganz anders vorstellen, als ich tatsächlich bin. Eine kleine Geschichte dazu: Ich war mal auf einem Bloggertreffen mit Lesern und Bloggern, bei dem ich mich mit meinem echten Namen vorgestellt habe. Irgendwann im Laufe des Abends kam dann die Sprache auf „Elsa Stern“ und jemand meinte, dass „sie“ ja auch zugesagt hätte zu kommen. Da musste ich mich dann „outen“ und hab nur ganz ungläubige Blicke geerntet. Ich hab dann sehr gelacht, als eine Leserin meinte, sie hätte gedacht, dass ich viel „ausgeflippter“ wäre.

 

Frage: Welches Buch steht ganz oben auf deiner Wunschliste? 

Antwort: Ich muss jetzt ein Geständnis ablegen: Ich habe keine, und ich meine damit absolut keine Zurückhaltung, wenn es um Bücher geht. Das heißt, wenn ich ein Buch lesen will, dann wird das sofort gekauft, entweder als E-book oder noch besser als Hörbuch, ich kann dann nicht warten und das lange auf eine Wunschliste schreiben, darum habe ich sowas auch nicht. Es gibt aber ein paar Bücher, die ich ganz gerne signiert hätte, sowas steht dann schon auf meiner Wunschliste 😊

 

Produkte von Elsa Stern bei Lieblingsautor

Elsa Stern Tote Bag Stoffbeutel “Keep calm & sternderl on”

Weiße Baumwolltasche mit schwarzem Aufdruck: “Keep calm & sternderl on” Maße: 38 x 42 cm

Elsa Stern Postkartenset (10 Postkarten)

Postkartenset zum Roman “Liebe, Männer, Eierlikör … und andere Katastrophen” bestehend aus 10 Postkarten (10,5cm x 14,8 cm

Elsa Stern T-shirt Größe XXL: “Wenn Sarkasmus Fett verbrennen würde…”

Hellblaues Damen T-shirt (leicht taillierter Schnitt) Fruit of the Loom mit Aufdruck: “Wenn Sarkasmus Fett verbrennen würde, würde ich hier mit Kleidergröße 24 durch die Gegend laufen – Elsa Stern”

Elsa Stern Schlüsselanhänger “Keep calm, drink Eierlikör & sternderl on”

Cabochon Schlüsselanhänger “Keep calm, drink Eierlikör & sternderl on” Fassung in der Farbe silber Durchmesser: 20mm

Autoreninterview: Sontje Beermann

Wer wir beim heutigen Autoreninterview von Jenny interviewt?

Sontje Beermann schreibt Romane die ans Herz und unter die Haut gehen!

Neben dem Schreiben arbeitet sie noch als Personalleiterin und meistert den alltäglichen Wahnsinn. Ihre Bücher haben immer eine Portion Humor, Musik und ab und zu eine Prise aufregendes Prickeln. Sie glaubt an die großen Gefühle und Chancen im Leben. 

So vielfältig wie ihre Leidenschaften sind, sind auch die Genres, in denen sie schreibt:  

von Rockstar über Sports Romance bis hin zu Insel- und Liebesromanen ist alles dabei.  

Frage: Deine Romance Bücher sind sehr vielfältig mit Rock, Contemporary und Sports Romance. Liest du denn ebenso gemischt? 

Antwort: Ja, das tue ich tatsächlich. Der Klappentext muss mich überzeugen und die Geschichte muss mich sofort in ihren Bann ziehen. Wichtig ist, dass die Liebe ein großes Thema ist. Die suche ich sogar in Thrillern oder Science Fiction 😆 

 

Frage: In welchem Genre würdest du auch gerne etwas schreiben? 

Antwort: Eine Herausforderung wäre auf jeden Fall Science Fiction, das liebe ich seit meiner Kindheit. Seit etwa 25 Jahren arbeite ich immer wieder an einem solchen Roman, einer Space Opera, aber da hat sich bereits verdammt viel Liebe und auch ein großer Anteil Erotik eingeschlichen. Mal sehen, wann ich diese Geschichte vollende und veröffentliche. 

 

Frage: Woher nimmst du deine Ideen? 

Antwort: Die kommen von ganz allein, sobald meine Gedanken schweifen können. Beim Autofahren (zB zur Arbeit), Fernsehgucken, Stricken … Manchmal springt mich eine große Idee an, sozusagen für ein ganzes Buch, aber manchmal sind es nur Details, die sich dann irgendwann durch eine weitere Idee zu einer Romanidee verbinden. 

 

Frage: Wo schreibst du am liebsten? 

Antwort: Am allerliebsten in der Himmel & Meer – Lounge auf einer MeinSchiff, mit Blick aufs Wasser. Da das aber höchstens einmal im Jahr möglich ist, nehme ich auch gerne meinen Schreibtisch. Wichtig ist aber immer ein Fenster, zu dem ich mal hinausträumen kann. 

 

Frage: Wenn eine Fee dir einen perfekten Autorentag anböte, wie sähe der aus? 

Antwort: Keine Familie um mich herum, morgens eine Runde Sport (Nordic Walking, Radfahren o.ö.) und nach dem Duschen an den Laptop. Die Mahlzeiten müssten schnell zuzubereiten sein. Ich würde eine meiner Schreib-Playlists starten (Glam-Rock, Power Writing, Epic Writing, 80er oder Chill Out EDM, je nach Stimmung), alle paar Stunden mal eine Zeitlang auf die Couch wechseln und den Schreibflow voll ausreizen. Hach, das wäre mal was! 

 

Frage: Was war dein emotionalstes Erlebnis beim Schreiben? 

Antwort: Das eine emotionalste Erlebnis beim Schreiben hatte ich noch nicht. Ich heule immer, wenn es emotional wird – wenn ich den Protas das Herz brechen muss, wenn sie leiden, wenn ich sie wieder zusammenbringe.  

 

Frage: Unterstützt dich deine Familie beim “Autoren sein”? 

Antwort: Manchmal wird es ihnen zu viel, wenn ich phasenweise nur vor dem Laptop hocke, aber ansonsten schon, ja.  

 

Frage: Welcher Schokolade kannst du nicht widerstehen: weiße, Vollmilch oder zartbitter Schokolade? 

Antwort: Zartbitter. Oder lieber Edelherb bzw. Rum-Traube-Nuss. 

 

Frage: Was tust du gegen Schreibblockaden? 

Antwort: Richtige Blockaden hatte ich zum Glück noch nicht. Ich kann nur nicht schreiben, wenn ich mental erschöpft bin, und dann hilft eh nur ausruhen. Lesen, fernsehen … 

 

Frage: Du darfst auf eine einsame Insel nur drei Gegenstände mitnehmen. Welche wären das? 

Antwort: Laptop, Handy mit all meinen Playlists, Notstromaggregat. 

 

Bücher von Sontje auf Lieblingsautor

Rache ist Metal

Das Geschenk zum 10. Firmenjubiläum ist genau die richtige Gelegenheit – ein Kreuzfahrtgutschein. Nach dem Ablegen muss sie allerdings feststellen, dass sie auf einer Metal Cruise gelandet ist. Sechs Tage Heavy Metal und seine unzivilisierten Anhänger? Auf keinen Fall!

Beat of Love

Wenn zwei ganz unterschiedliche Herzen plötzlich im Gleichklang schlagen – eine bewegende Liebesgeschichte! »Tanzen ist wie eine Sucht, die aus meinem Herzen kommt. Ich kann nicht ohne.«

Glühwein, Kuss und Currywurst

Ricky schmeißt das BWL-Studium und nimmt einen Job auf dem Weihnachtsmarkt an. Dumm nur, dass sie Weihnachten hasst. Die Glühweinhütte scheint jedoch ein ganz besonderer Ort zu sein.

Rockstars'n'Kisses

Resignieren? Niemals! Mich verarschen lassen? Nie wieder! Einen guten Job machen? Und ob!

Autoreninterview: Sarah Saxx

Jenny, eine unserer Lieblingsbloggerinnen, hat sich erneut eine Autorin geschnappt und sie interviewt.

Die wunderbare Sarah Saxx steht heute im Mittelpunkt.

Wir sind sehr gespannt auf Sarahs Antworten zu all den Fragen über Schreibroutinen, Kopfzerbrechen und Ziele.

Sarah hat unglaublich viele Bücher geschrieben! Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann sind es mittlerweile 26 wunderschöne Liebesromane, mit denen sie unser Herz höherschlagen lässt. Ihre Geschichten berühren das Herz und sind nicht mit 08/15 Charakteren gefüllt. Sie lebt mit ihren beiden Töchtern, ihrem Mann und dem Labrador Buddy in Oberösterreich. Ihr Ziel ist es, die Gefühle, die sie beim Lesen empfindet, an uns Leser weiter zu geben.

Frage: Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?

Antwort: Mein aktueller Plan sieht vor, ab Schulbeginn wieder morgens um fünf Uhr aufzustehen, Sport zu machen, mit dem Hund spazieren zu gehen und dann die Kinder aufzuwecken. Sobald sie kurz vor halb acht aus dem Haus sind, setze ich mich an den Schreibtisch und arbeite, bis sie von der Schule kommen. Danach gehört meine Zeit der Familie. Abends schalte ich gern in der Badewanne mit einem guten Buch ab, oder schau mir mit meinem Mann einen Film an. Aber maximal bis 21:00 Uhr, sonst schaffe ich es am nächsten Tag nicht aus dem Bett. 😅

 

Frage: Was darf bei deiner Schreibroutine auf keinen Fall fehlen?

Antwort: Tee in rauen Mengen, Kaugummi, Lippenbalsam, Handcreme und eine warme Decke. Wenn ich friere, kann ich mich nicht konzentrieren.

 

Frage: Bei all deinen Büchern ist die Liebe im Mittelpunkt. Du selbst hast schon seit Jahren den Mann fürs Leben an deiner Seite. Hast du ihn schon in deinen Büchern verewigt?

Antwort: Nein, mein Mann gehört nur mir, den teile ich nicht mit meinen Leserinnen. 😜

 

Frage: Romantik und Gefühle spielen bei Liebesromanen immer eine große Rolle. Was war das romantischste, was dir jemals passiert ist?

Antwort: Ich muss gestehen, dass ich im echten Leben gar nicht so romantisch veranlagt bin. Mein Mann auch nicht, was bedeutet, dass wir in dieser Hinsicht super harmonieren. Aber wenn ich so zurückdenke, fällt mir mein erster Freund ein, der mir jeden Monat eine Rose und einen Liebesbrief geschenkt hat. Mir war das etwas zu viel, aber ich glaube, viele andere junge Mädchen und Frauen würden sich um so einen Kerl reißen. 😅

 

Frage: Was ist dein nächstes Ziel als Schriftstellerin, das du erreichen willst?

Antwort: Hm, ich schreibe nicht, um irgendwelche „Ziele“ zu erreichen. Ich will, dass meine Leser eine schöne Auszeit vom Alltag haben, und ich hoffe mit jedem Roman, dass mir das gelingt. Obwohl ich mich natürlich darauf freue, wenn ab Frühjahr/Sommer 2021 Leser meine neuesten Bücher in den Buchhandlungen finden können.

 

Frage: Viele deiner Bücher sind im Selfpublishing erschienen. Bekanntlich hat man dabei eine viel größere Entscheidungsfreiheit, was Titel, Cover und Klappentextet angeht. Was ist deine liebste Aufgabe?

Antwort: Ganz ehrlich? Das Schreiben. Klar ist es super, dass man alles selbst entscheiden kann. Fakt ist aber auch, dass man alles selbst entscheiden muss. Ich habe niemanden, der mir die Suche nach dem geeigneten Coverbild abnimmt, der sich mit dem Buchsatz herumschlägt oder der mir einen Klappentext für meine Geschichte schreibt. Für alles selbst die Verantwortung übernehmen zu müssen und die ganzen Arbeiten auch zeitlich unterzubringen ist sehr oft eine ziemliche Herausforderung.

 

Frage: Suchst du dir für deine Protagonisten Schauspieler/Sänger als Vorbilder beim Schreiben?

Antwort: Nicht unbedingt Schauspieler oder Sänger, aber ich suche sehr oft im Internet nach geeigneten Vorlagen. Ich bin ein visuell veranlagter Mensch und mir fällt es leichter, mich in die Charaktere einzuleben, wenn ich ein Bild zu ihnen vor Augen habe.

 

Frage: Welche deiner Geschichten hat dir bisher am meisten Kopfzerbrechen bereitet?

Antwort: „Threesome: Wo die Liebe hinfällt“ – weil es der erste Roman mit erotischen Szenen war und ich Angst davor hatte, wie die Leute darauf reagieren würden.
„Das Leben und sein hinterhältiger Plan“ – weil die Geschichte so persönlich ist und sie mir beim Schreiben viel abverlangt hat.
„EXTENDED trust: Charlotte & Trenton“ – weil sich hier die Protagonisten verselbständig haben und gleich zu Beginn eine völlig andere Richtung eingeschlagen haben, als geplant. Ich musste mich dem fügen, alles umstrukturieren und akzeptieren, dass meine ursprüngliche Idee nicht (mehr) funktionierte.

 

Frage: Was war das schönste Kompliment bezüglich des Schreibens, das du bisher bekommen hast?

Antwort: Mich erreichen immer wieder wunderschöne Komplimente, die mich teilweise zu Tränen rühren. Ich speichere alle ab und lese sie an Tagen des Zweifels durch. Favoriten hab ich da keine, da sie alle auf ihre Weise sehr berührend und wertschätzend sind.

 

Frage: In welche Buchwelt würdest du am liebsten eintauchen (ob in eine deiner Bücher oder andere ist nicht relevant).

Antwort: Ich warte immer noch auf meinen Brief aus Hogwarts!

 

Frage: Erzähl uns drei Fun Facts von dir:

Antwort: (1) Wenn andere schwitzen ist mir gerade mal angenehm warm. Deshalb bin ich auch ein absolutes Sommerkind.

(2) Meine Geschichten spielen in den USA, ich war bisher aber erst einmal in Florida. Beim Schreiben orientiere ich mich an Reiseblogs, Reiseführern und arbeite viel mit Google Maps.

(3) Ich hatte lange Zeit Angst vor Hunden. Erst der weiße Schäferhund Benny meiner Schwiegereltern hat mir gezeigt, wie gutmütig Hunde sein können. Deshalb bereichert auch unser brauner Labrador Buddy seit vier Jahren unser Leben.

 

Frage: Du schreibst ausschließlich Liebesromane. Liest du auch Bücher anderer Genres?

Antwort: Nur sehr selten. Meine Fantasy-Erfahrung umfasst Harry Potter, die Twilight-Saga und Marah Woolfs (@marah_woolf) Mondlichtsaga. Ich hab ein paar wenige historische Romane gelesen und hin und wieder greife ich zu Biografien und Ratgebern. Ab und zu lese ich auch Sachbücher zum Thema Schreiben. Aber 98% der Bücher in meinen Regalen sind Liebesromane.

 

Frage: Mit welchem Buch hat deine Leidenschaft fürs Lesen begonnen?

Antwort: Das waren die Bücher der Knickerbocker Bande von Thomas Brezina (@thomasbrezina). Die habe ich im Alter von zehn bis zwölf Jahren verschlungen, und die dabei entdeckte Liebe zum Lesen hält bis heute an.

 

Frage: Du darfst auf eine einsame Insel nur drei Dinge mitnehmen, welche wären das?

Antwort: Meinen Kindle, ein Notizbuch und einen Stift.

 

Frage: Was möchtest du deinen Lesern gerne mitteilen?

Antwort: Danke, dass ihr meine Geschichten lest, liebt und weiterempfehlt. Dass ihr euch auf jedes meiner neuen Bücher freut und das teilweise schon über so lange Jahre. Das ist das größte Lob, das ich für meine Arbeit bekommen kann.

 

Bücher von Sarah bei Lieblingsautor

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Dieser Auftrag hat Leanne Colton gerade noch gefehlt! Die lebhafte Redakteurin eines Outdoor-Magazins soll Easton Archer interviewen, der nicht nur erfolgreicher Tier- und Landschaftsfotograf, sondern auch ihr Ex-Freund ist ...

Greenwater Hill Sammelband 1

Greenwater Hill ist ein malerisches Städtchen im Bundesstaat Washington – ein Ort, in dem Liebe in der Luft liegt. Perfekt also, um seinen Herzenspartner zu finden: den charmanten Londoner Millionär, den sexy Möbelpacker mit dem Herz am rechten Fleck, die verlorene Jugendliebe oder den Mann, der alles dafür tut, die Liebe seiner Traumfrau zurückzugewinnen …

Autoreninterview: Juliane Schmelzer

Mit books_of_namine hat sich Jenny, eine unserer Lieblingsautor-Bloggerinnen, einen wunderbaren Blog und eine tolle Instagramseite aufgebaut.

Ab sofort führt sie auch für unseren Blog spannende Autoreninterviews durch, damit du so Stück für Stück unsere Autoren kennenlernen kannst.

Diese neue Blog-Reihe beginnen wir nun mit

Juliane hat schon immer gerne geschrieben. Begonnen hat alles damit, dass sie sich Geschichten zu Serienhelden und Filmfiguren ausdachte, ging weiter über das Schreiben von Gedichten und schließlich mit dem Gestalten eigener Geschichten.

Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in der Nähe von Berlin und erschafft dort weitere Gedichte und Bücher wie “3 Arten Schuld”, “Im Fokus der Vergangenheit” und “Im Fokus der Liebe”.

„Schreiben ist Leidenschaft und Phantasie, aber auch Geduld. Es macht süchtig und ist wunderschön. Es kostet Zeit und bringt doch so viel. Schreiben kann frustrieren, aber noch mehr befreien. - Abtauchen in fremde Welten, Neues erschaffen, die Handlung formen und schöpferisch tätig sein, das ist meine Berufung.“

Juliane Schmelzer

Frage: Was darf in deinem Arbeitszimmer nicht fehlen?

Antwort: Mein Radio. Während ich schreibe, höre ich oft leise Musik.

 

Frage: Welche Geschichte, von deinen eigenen, hat dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet?

Antwort: Bei jeder Geschichte lande ich irgendwann an einem Punkt, wo ich mir den Kopf zerbreche, wie es weitergehen soll. Aber am meisten habe ich bei „3 Arten Schuld“ und der Fortsetzung dazu gegrübelt.

 

Frage: Mit welcher Geschichte verbindest du das Meiste?

Antwort: Mit „3 Arten Schuld“ und ihrer Fortsetzung, deren Titel ich aber noch nicht verraten darf.

 

Frage: Was war das schönste Kompliment bezüglich des Schreibens für dich?

Antwort: Als mir eine Leserin einen Brief schrieb, dass sie jetzt mein Fan ist und wie sehr sie meine Geschichten liebt und dass ich sie mit „3 Arten Schuld“ zum Weinen gebracht habe. Das hat mich sehr berührt.

 

Frage: Was inspiriert dich? Woher nimmst du deine Ideen?

Antwort: Mich inspiriert das Leben selbst. Alles, was ich erlebe, höre, sehe, lese, verarbeite ich in irgendeiner Form in meinen Geschichten. Das heißt aber nicht, dass sie autobiografisch sind. Da ist immer auch eine große Portion Fantasie dabei.

 

Frage: In welche Buchwelt würdest du am liebsten eintauchen?

Antwort: In die Outlander-Saga.

 

Frage: Was ist das Schönste, das dir jemals passiert ist?

Antwort: Die Geburt meines Sohnes.

 

Frage: Welche/r Autor/in bewunderst du und warum?

Antwort: Bewundern wäre übertrieben. Ich bin begeistert von vielen Selfpublishern, weil sie es schaffen auch ohne einen starken Verlag im Rücken ihren eigenen Weg zu gehen und Geschichten zu verbreiten und die Menschen zu unterhalten.

 

Frage: Du darfst auf eine einsame Insel nur 3 Dinge mitnehmen, welche wären dies?

Antwort: Papier, Stift und meine Familie.

 

Frage: Fließen bei dir auch Charaktereigenschaften von dir selbst in deine Protagonisten ein?

Antwort: Manchmal, denn wenn man schreibt, legt man auch immer einen gewissen Teil seiner eigenen Seele in die Geschichten hinein, so dass auch Eigenschaften von einem selbst in den Figuren zu finden sind. Wer mich ganz genau kennt, weiß auch welche. 😉

 

Frage: Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Antwort: Ein gutes Buch muss mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Es muss mich zu Tränen rühren oder/und zum Lachen bringen. Es muss mich entführen können in eine eigene Welt, so dass ich alles um mich herum vergesse. Und es muss mir am Ende das Gefühl geben, einfach noch mehr davon zu wollen.

Bücher von Juliane bei Lieblingsautor

3 Arten Schuld

 

»Es gibt drei Arten von Schuld und alle drei habe ich erlebt: Die Schuld aus der Vergangenheit, die mich wieder nach Berlin getrieben hat. Die Schuld der Gegenwart, die mich nicht mehr loslässt. Und die Schuld, die ich mit in meine Zukunft nehme, die Schuld gegenüber mir selbst. « [Dean]

Liebeskrimi (Band 1) – Im Fokus der Vergangenheit

 

Es sollte ein Neubeginn werden. Doch seiner Vergangenheit kann man nicht entfliehen.

Gedichtband – In Waage

Jedes Tal hat einen Berg
Jedes Richtig ein Verkehrt
Jedes Dunkle wird mal hell
Alles dreht sich oft zu schnell

Jedes Böse wird mal gut
Jede Angst verlangt viel Mut
Jedes Wagnis bringt auch Glück
Und jeder Weg führt auch zurück